Die Künstler

Harduin Boeven ist als Mitglied und Korrepetitor des Chores an St. Nicolai praktisch in der Gemeinde St. Nicolai musikalisch aufgewachsen. Nach seinem Musikstudium in Köln (Abschluss als Dipl.-Musiker und Dipl.-Musikpädagoge 1998) übernahm er 1999 das Kantorenamt an St. Nicolai. Parallel dazu setzte er seine Studien für das Soloinstrument Orgel an der Musikhochschule FRANZ LISZT in Weimar fort, die er im Sommer 2002 mit dem Konzertexamen abschloss.
Das kammermusikalische Ensemble Symphonia Nova wurde im Oktober 2008 gegründet und setzt sich aus Studierenden verschiedener Fachbereiche der Westfälischen Wilhelms-Univesität Münster zusammen. In zeitlich konzentrierten Probenphasen werden Werke aus Barock und Klassik unter aufführungspraktischen Gesichtspunkten erarbeitet. Die Musiker haben Konzerterfahrung im Bereich Alter Musik und konnten ihre Fähigkeiten bei Wettbewerben, wie z.B. „Jugend musiziert“ erfolgreich präsentieren.

(Britta Schuhknecht (1. Violine), Benjamin Warlich (2. Violine), Regine Beckmann und Ludwig Zeller (Viola), Benedikt Kleineidam (Violoncello), Ben Sahlmüller (Kontrabass))
Philipp Mathmann erhielt bereits im Alter von vier Jahren ersten Klavierunterricht. Als Pianist in Jazzbands und als Organist spielte er mehrere Jahre im Kreis Soest, übernahm vokale Parts, Korrepetition und Leitung verschiedener großer Konzertabende. Nach erstem Gesangsunterricht bereits ab 2003 wurde 2006 seine Begabung als Bariton und Sopran entdeckt. Seit 2007 wird er im Sopranfach unterrichtet und konzertierte bereits an verschiedenen Orten der Bundesrepublik.

Daniel Lager absolvierte ein Gesangsstudium als Countertenor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, ergänzt durch verschiedene Meisterkurse. Seine weitreichende, erfolgreiche Opern- und Konzerttätigkeit begann bereits während seines Studiums. Nach seinem Abschluss als „Diplom Opernsänger“ führen Ihn Konzerte und Opernproduktionen durch Europa, nach Simbabwe, Japan und in die USA. Als international gefragter Künstler arbeitet er mit namhaften Dirigenten wie z.B. Jos van Veldhoven und Philippe Herreweghe zusammen.
Schola Gregoriana
Der Chor an St. Nicolai hat eine lange Tradition. Gegründet wurde er 1884 und erfüllt seine Aufgabe, die Gottesdienste in St. Nicolai musikalisch zu gestalten bis heute. Seine z.Z. insgesamt inzwischen 40 Mitglieder kommen nicht nur aus der Gemeinde, sondern „reisen“ z.T. aus anderen Städten wie z.B. Erwitte, Rüthen, Wadersloh, Soest und Salzkotten an – was deutlich sowohl für den Gemeinschaftsgeist als auch die musikalische Qualität des Chores spricht.
Die Schola Gregoriana setzt sich aus Männern des Chores an St. Nicolai und des Kammerchores Lippstadt zusammen, die die alte Tradition des lateinischen Choralgesanges pflegen und mit neuem Leben erfüllen möchten. Inzwischen gestaltet die Schola in regelmäßigen Abständen die Gottesdienste mit. Für 2008 ist ein gregorianisches geistliches Konzert im romanischen Turmraum von St. Nicolai geplant. Schola Gregoriana
Bei dem Ensemble Cadenza handelt es sich um beliebige, von den jeweils aufzuführenden Werken abhängige „Teilmengen“ des Kammerchores Lippstadt, die „den Hals nicht vollkriegen können“ und mit großem Eigenengagement Duette, Terzette, Quartette und Chorwerke in solistischer Besetzung aufführen.
Hier in der Besetzung: Karin Uhlenbrock und Klaudia Wolf, Sopran, Christiane Theilig, Alt, Lars Baumann, Tenor, und Tim Schreiber, Bass. 
Heike Hallaschka absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Detmold und war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Bayreuth. Ihre wichtigsten Lehrerinnen sind die Barockspezialistin Barbara Schlick, die Opernsängerin Edeltraut Blanke und die Oratoriensängerin Ingeborg Reichelt. Sie wirkte bei vielen bekannten europäischen Musikfestivals mit und nahm an zahlreichen CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen teil. Mit Peter Schreier sang sie auf der Japantournée des Dresdener Kreuzchors und wurde regelmäßig als Solistin in die Dresdener Kreuzkirche eingeladen. Sie trat u.a. im Münchener Herkulessaal und im Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium auf und gab auf Einladung des Goethe-Instituts und der Deutschen Botschaft Liederabende in San Francisco, Chicago und London. Der WDR produzierte mit ihr verschiedene Liederzyklen, der NDR Solokantaten. Ihre beim SWR eingespielte CD mit romantischen Liedern wurde vom Fono-Forum als "herausragend" bewertet. 
Johann Moritz von Cube Neben dem Studium der Literatur- und Medien-wissenschaft betrieb 
Johann Moritz von Cube private Gesangsstudien bei Martin Oro in Basel. Sein Gesangsstudium mit Schwerpunkt Alte Musik absolvierte er bei Prof. Harry van der Kamp an der Hochschule für Künste in Bremen und ergänzte es nach dem Diplomabschluss 2006 durch Meisterkurse u.a. bei Michael Chance und Ingeborg Danz.
Johann Moritz von Cube gastierte bereits als Solist an Theatern in Stuttgart, Bremen und Konstanz. Konzertauftritt führten ihn u.a. nach Prag, Florenz, Frankfurt und in die Dresdner Frauenkirche sowie zu verschiedenen Festspielen. Er wirkte bei verschiedenen CD- und Rundfunkproduktionen mit und arbeitete mit namhaften Dirigenten.
Im Konzertfach gilbt seine besondere Aufmerksamkeit den großen Oratorien Georg Friedrich Händels sowie den Passionen und Kantaten Johann Sebastian Bachs.
An der Berliner Staatsoper unter den Linden war er als "Humana fragilitá" in Claudio Monteverdis "Ulisse" zu hören.
Der junge Tenor Michael Mogl erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen, wo er sowohl als Knaben- wie auch als Männerstimme schon bei zahlreichen Auftritten solistisch tätig war. Seit Herbst 2007 studiert er bei Prof. Christoph Prégardien an der Musikhochschule Köln und kann bereits eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland vorweisen.
Sein Repertoire umfasst Werke von Händels Messias über das Requiem von Mozart bis hin zu den Arien der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach und der Markuspassion von Reinhard Keiser. 2006 war der Michael Mogl Stipendiat des Richard Wagner Verbandes und erhielt im Jahr 2007 einen Förderpreis der Kai-Uwe von Hassel-Stiftung. Im Frühjahr 2009 ist eine CD-Einspielung von Georg Joseph Voglers Requiem zusammen mit dem Orpheus Chor München und der Neuen Hofkapelle München bei oehms classics erschienen.
Michael Mogl
Sang-Ywoon Park studierte Gesang an der Sejong Universität in Korea. Nach seinem Studium war er Mitglied im National-Korean-Opernchor. In Deutschland absovierte er ein Aufbaustudium an der Musikakademie der Stadt Kassel bei Alexander Stevenson und nahm an einem Meisterkurs bei Prof. Gabriel Dobner teil.
Seit 2006 tritt Sang-Ywoon Park in zahlreichen Konzerten und Opern auf. Demnächste wird Park eine CD-Aufnahme mit Liedern von Mendelssohn veröffentlichen.
Helmut Burgmer, Orgel

Der Kammerchor Lippstadt e.V. wurde 1996 von engagierten Chorsängern gegründet. Er arbeitet als Projektchor mit dem Ziel, mit möglichst professionellem Anspruch Vokalwerke der a cappella- und Oratorienliteratur für kleine Besetzung in zeitlich konzentrierten Probenphasen einzustudieren und anschließend aufzuführen. Diese Arbeitsweise erfordert natürlich viel „Heimarbeit“ von den inzwischen rd. 45 geschulten Sängern und Sängerinnen.
Stefanie Bloch und Ulrike Lausberg spielen seit 2000 regelmäßig als Duo miteinander. Sie waren zu Gast im Baltikum, in Skandinavien und Österreich. Auf Einladung des Außenministeriums der Bundesrepublik und der Evangelischen Kirche in Deutschlands traten sie 2003 in Mexiko-City, Guatemala-City und San Salvador auf.

Stefanie Bloch studierte an den Musikhochschulen Detmold und Düsseldorf. 1996 erwarb sie die künstlerische Reife im Fach Oboe und setzte anschließend ihre Studien mit mehreren Meisterkursen fort. Neben ihrer Tätigkeit als Instrumental-Pädagogin wirkt sie als Oboistin in verschiedenen Kammer-Musikensembles und Orchestern mit.

Ulrike Lausberg studierte Musik (Orgel bei Prof. Ulrich Grosser), evangelische Theologie und Latein an der Universität Münster. Nach dem Staatsexamen schlossen sich die C-Prüfung für Kirchenmusiker und weitere Orgelkurse bei E. Kooimann, J. Laukwik und Th. Meyer Fiebig an. Ulrike Lausberg ist seit 1982 Organistin der evangelische Stadtkirche Tecklenburg.
Stefanie Bloch und Ulrike Lausberg
Studiochor Essen Der Studiochor Essen besteht aus etwa 35 Sängerinnen und Sängern. Das Repertoire des Chores umfasst geistliche und weltliche Chorwerke aller Epochen.

Der Chor wurde 1957 als Jugendchor gegründet und unternahm bereits 1963 seine erste Amerika-Reise. Es folgten weitere Reisen in die USA, nach Südafrika und innerhalb Europas. Seit 1993 ist der Chor als Leistungs-chor der Stufe 1 des DAS anerkannt. Unter der Leitung von Konrad Haenisch wurden vier Schallplatten und zwei CDs aufgenommen; die letzte vom Februar 2009 mit der 1992 entstandenen MASS von Steve Dobrogosz mit Klavierbegleitung und der Deutschen Messe von Franz Schubert.

Regelmäßig gestaltet der Chor geistliche Konzerte in verschiedenen Kirchen in Essen und der weiteren Umgebung sowie weltliche Konzerte und wirkt bei musikalischen Veranstaltungen mit.
Joachim Dorfmüller  wurde 1938 in Wuppertal geboren. Nach seinem Studium in Köln und Marburg, das er mit Philologischen Staatsexamina und Kirchenmusikerexamen abschloss, folgten ein Aufbaustudium Klavier und die Reifeprüfung Orgel bei Prof. Dr. Wolfgang Stockmeier sowie 1967 die Promotion zum Dr. phil.. Bis 1978 unter­richtete Joachim Dorfmüller am Städt. Gymnasium Wuppertal-Barmen. Danach wechselte er zur Universität Duisburg, wo er 1981 habilitierte. Seit 1984 ist Professor Dorfmüller an der Universität Münster tätig. Auch nach seiner Emeritierung 2004 hält er weiterhin Vorlesungen und engagiert sich in der Doktorandenbetreuung. Bereits seit 1959 als Organist an der Lutherkirche in Wuppertal tätig wurde Joachim Dorfmüller 1990 zum Kirchenmusikdirektor ernannt. Sein künstlerisches Schaffen umfasst mehr als 3200 Konzerte als Organist und Pianist in Europa, USA und Japan und 55 LPs bzw. CDs. Darüber hinaus veröffentlichte er sieben Bücher und unzählige Rezensionen für Fachzeitschriften und Fachauf­sätze.1995 gründete Joachim Dorfmüller die Edvard-Grieg-Gesellschaft, deren Präsident er ist. 2004 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Birgit Goerner Birgit Görgner absolvierte ihr Studium in den Fächern Schulmusik, Flöte und Gesang an der Hochschule für Musik Detmold. Neben dem Studium der Germanistik legte sie ihre Künstlerische Reifeprüfung Gesang ab und konzertiert seitdem mit dem Schwerpunkt Oratorium und Lied. Darüber hinaus wirkt sie in professionellen Ensembles mit sowie bei diversen CD- und Rundfunk-produktionen und Festivals wie z.B. der Ruhrtriennale.

Ihr Interesse an Schubert führte Birgit Görgner zur Geschäftsführertätigkeit  beim Internationalen Schubert-Wetttwerb.

Nicht zuletzt hat Birgit Görgner sich als Pädagogin für Gesang einen Namen gemacht und gibt ihre Fähigkeiten im Rahmen diverser Lehraufträge weiter.
Der in Berlin geborene Tenor Clemens Löschmann wurde ebenda an der Hochschule der Künste (UdK) von Professor Johannes Hoefflin ausgebildet und hat in den Meisterklassen der Professoren Aribert Reimann und Dietrich Fischer-Dieskau studiert.

Im Opernbereich war er an zahlreichen Produktionen ver-schiedener Opernhäuser und freier Gruppen u. a. in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich beteiligt. Clemens Löschmann war festes Ensemblemitglied am Opernhaus Bremen. Weitere auch internationale Gastengagements führten ihn bislang u. a. an die Komische Oper Berlin, zum Royal Opera House Covent Garden, London und an das Gran Teatro del Liceu, Barcelona. Im Oratorien- und Konzertfach ist Clemens Löschmann ein international gefragter Solist.

DVD, CD und Rundfunkproduktionen von Opern, Konzerten und Liederabenden dokumentieren das breite Spektrum seiner sängerischen Tätigkeit.

An der Hochschule für Künste Bremen hat Clemens Löschmann einen Lehrauftrag für das Fach Gesang inne.
Clemens Löschmann
Markus Krause Markus Krause schloss sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Detmold mit der Künstlerischen Reifeprüfung und dem Konzertexamen - jeweils mit herausragenden Noten - ab. Private Studien und Meisterkurse bei führenden Interpreten des "Belcanto" vervollständigten seine Ausbildung.

Seine Konzerttätigkeit als Lied- und Oratoriensänger führte ihn ins In- und Ausland. Dabei kann er auf große Erfolge als Solist mit führenden europäischen Chören und Orchestern zurückblicken. So wurde er u.a. im "Herkulessaal" München, in der Thomaskirche Leipzig und im "Konzerthaus" und der "Philharmonie" Berlin als lyrisch/dramatischer Bass-Bariton begeistert gefeiert.

Als Opernsänger ist er tätig u.a. an den Bühnen in Recklinghausen, Münster, Detmold und Regensburg. Rundfunkproduktionen und CD-Aufnahmen runden sein Schaffen ab.

Von 2002 bis 2007 hatte Markus Krause einen Lehrauf-trag für Gesang an der "Hochschule der Künste" in Bremen. Seit 2009 ist er offizieller "Mentor für Gesangspädagogik" im Auftrag der "Hochschule für Musik Detmold".
Der gebürtige Westfale Christoph Niggemeier studierte von 1989 bis 1995 die Fächer Orgel bei Christoph Grohmann und Klavier bei Prof. Wilfried Kassebaum an der Hochschule für Musik in Detmold. 1990/91 war er als Organist und Chorleiter an der Abteikirche Marienmünster tätig. Daraufhin folgte die Unterrichtstätigkeit an verschiedenen Musikschulen. Seit 1996 ist er als Lehrer für Klavier und Orgel an der Musikschule Schongau bzw. Pfaffenwinkel beschäftigt. Christoph Niggemeier ist als Organist Mitglied verschiedener Ensembles und übt seit November 1996 das Amt des Kirchenmusikers an der Pfarrkirche "St. Michael" in Thalhofen bei Marktoberdorf aus. Zudem gründete er im selben Jahr gemeinsam mit Ursula Mayinger das Streicher-Ensemble "Stringendo".
Christoph Niggemeier
Goettinger Syphonie Orchester Das Göttinger Symphonie Orchester wurde 1862 gegründet und ist fest verankert im kulturellen Leben der alten Universitätsstadt. Von hier aus leistet es einen wichtigen Beitrag im reichen und vielseitigen Musikland Niedersachsen. Den größten Teil seiner Konzerte bestreitet es in diesem Bundesland, gastiert aber auch in anderen Bundesländern und im benachbarten Ausland. Dem Publikum wird ein breitgefächertes Programm geboten, das fast allen historischen und stilistischen Richtungen folgt – vom Barock bis zur Gegenwart. Häufig werden Werke zeitgenössischer Künstler vorgestellt – eine Spielzeit ohne Uraufführung ist seit langem nicht mehr dankbar. Das große Engagement des Göttinger Symphonie Orchesters wurde in den letzten Jahren durch mehrere Auszeichnungen gewürdigt. Künstlerischer Leiter ist der Schweizer Christoph Mueller.