Die Künstler

Harduin Boeven ist als Mitglied und Korrepetitor des Chores an St. Nicolai praktisch in der Gemeinde St. Nicolai musikalisch aufgewachsen. Nach seinem Musikstudium in Köln (Abschluss als Dipl.-Musiker und Dipl.-Musikpädagoge 1998) übernahm er 1999 das Kantorenamt an St. Nicolai. Parallel dazu setzte er seine Studien für das Soloinstrument Orgel an der Musikhochschule FRANZ LISZT in Weimar fort, die er im Sommer 2002 mit dem Konzertexamen abschloss.
Der Chor an St. Nicolai hat eine lange Tradition. Gegründet wurde er 1884 und erfüllt seine Aufgabe, die Gottesdienste in St. Nicolai musikalisch zu gestalten bis heute. Seine z.Z. insgesamt inzwischen 40 Mitglieder kommen nicht nur aus der Gemeinde, sondern „reisen“ z.T. aus anderen Städten wie z.B. Erwitte, Rüthen, Wadersloh, Soest und Salzkotten an – was deutlich sowohl für den Gemeinschaftsgeist als auch die musikalische Qualität des Chores spricht.
Die Schola Gregoriana setzt sich aus Männern des Chores an St. Nicolai und des Kammerchores Lippstadt zusammen, die die alte Tradition des lateinischen Choralgesanges pflegen und mit neuem Leben erfüllen möchten. Inzwischen gestaltet die Schola in regelmäßigen Abständen die Gottesdienste mit. Für 2008 ist ein gregorianisches geistliches Konzert im romanischen Turmraum von St. Nicolai geplant. Schola Gregoriana
Bei dem Ensemble Cadenza handelt es sich um beliebige, von den jeweils aufzuführenden Werken abhängige „Teilmengen“ des Kammerchores Lippstadt, die mit großem Eigenengagement Duette, Terzette, Quartette und Chorwerke in solistischer Besetzung aufführen.
Die 22-jährige Sopranistin Christina Heuel  begann ihre musikalische Laufbahn bereits im frühen Kindesalter in diversen Chören. Bis zum Abitur erhielt sie Gesangsunterricht bei Kammersänger Andrzej Saciuk. Seit 2008 studiert sie an der Folkwang Universität der Künste in Essen im Studiengang Gesang/Musiktheater bei Prof. Rachel Robins. Christina Heuel nahm bereits an mehreren Meisterkursen teil und wirkte in der Opernproduktion Alcina der Folkwang-Universität sowie in zahlreichen Konzerten mit. Christina Maria Heuel ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth und erhielt von der Folkwang-Universität das "Exzellenz-Stipendium" für besondere Leistungen im Studium.
Christina Heuel
Der Kammerchor Lippstadt e.V. wurde 1996 von engagierten Chorsängern gegründet. Er arbeitet als Projektchor mit dem Ziel, mit möglichst professionellem Anspruch Vokalwerke der a cappella- und Oratorienliteratur für kleine Besetzung in zeitlich konzentrierten Probenphasen einzustudieren und anschließend aufzuführen. Diese Arbeitsweise erfordert natürlich viel „Heimarbeit“ von den inzwischen rd. 45 geschulten Sängern und Sängerinnen.
Stefanie Bloch und Ulrike Lausberg spielen seit 2000 regelmäßig als Duo miteinander. Sie waren zu Gast im Baltikum, in Skandinavien und Österreich. Auf Einladung des Außenministeriums der Bundesrepublik und der Evangelischen Kirche in Deutschlands traten sie 2003 in Mexiko-City, Guatemala-City und San Salvador auf.

Stefanie Bloch studierte an den Musikhochschulen Detmold und Düsseldorf. 1996 erwarb sie die künstlerische Reife im Fach Oboe und setzte anschließend ihre Studien mit mehreren Meisterkursen fort. Neben ihrer Tätigkeit als Instrumental-Pädagogin wirkt sie als Oboistin in verschiedenen Kammer-Musikensembles und Orchestern mit.

Ulrike Lausberg studierte Musik (Orgel bei Prof. Ulrich Grosser), evangelische Theologie und Latein an der Universität Münster. Nach dem Staatsexamen schlossen sich die C-Prüfung für Kirchenmusiker und weitere Orgelkurse bei E. Kooimann, J. Laukwik und Th. Meyer Fiebig an. Ulrike Lausberg ist seit 1982 Organistin der evangelische Stadtkirche Tecklenburg.
Stefanie Bloch und Ulrike Lausberg
Studiochor Essen Der Studiochor Essen besteht aus etwa 35 Sängerinnen und Sängern. Das Repertoire des Chores umfasst geistliche und weltliche Chorwerke aller Epochen.

Der Chor wurde 1957 als Jugendchor gegründet und unternahm bereits 1963 seine erste Amerika-Reise. Es folgten weitere Reisen in die USA, nach Südafrika und innerhalb Europas. Seit 1993 ist der Chor als Leistungs-chor der Stufe 1 des DAS anerkannt. Unter der Leitung von Konrad Haenisch wurden vier Schallplatten und zwei CDs aufgenommen; die letzte vom Februar 2009 mit der 1992 entstandenen MASS von Steve Dobrogosz mit Klavierbegleitung und der Deutschen Messe von Franz Schubert.

Regelmäßig gestaltet der Chor geistliche Konzerte in verschiedenen Kirchen in Essen und der weiteren Umgebung sowie weltliche Konzerte und wirkt bei musikalischen Veranstaltungen mit.
Das Göttinger Symphonie Orchester wurde 1862 gegründet und ist fest verankert im kulturellen Leben der alten Universitätsstadt. Von hier aus leistet es einen wichtigen Beitrag im reichen und vielseitigen Musikland Niedersachsen. Den größten Teil seiner Konzerte bestreitet es in diesem Bundesland, gastiert aber auch in anderen Bundesländern und im benachbarten Ausland. Dem Publikum wird ein breitgefächertes Programm geboten, das fast allen historischen und stilistischen Richtungen folgt – vom Barock bis zur Gegenwart. Häufig werden Werke zeitgenössischer Künstler vorgestellt – eine Spielzeit ohne Uraufführung ist seit langem nicht mehr dankbar. Das große Engagement des Göttinger Symphonie Orchesters wurde in den letzten Jahren durch mehrere Auszeichnungen gewürdigt. Künstlerischer Leiter ist der Schweizer Christoph Mueller. Goettinger Syphonie Orchester
Sang Ywoon Park Der Bariton Sang Ywoon Park , geboren 1977 in Seoul, Südkorea, schloss sein Gesangsstudium an der Sejong Universität in Seoul mit dem Bachelor ab und war anschließend Mitglied im National-Korean-Opernchor. In Deutschland absolvierte er mit Auszeichnung das Aufbaustudium an der Musikakademie Kassel, und studierte dort anschließend "Kammermusik-Gesang". Zurzeit studiert er Konzertgesang im Studiengang "Master of Music" bei Alexander Stevenson an der Musikhochschule Köln (Standort Wuppertal). Darüber hinaus nahm Sang Ywoon Park an Meisterkursen der Professoren Gabriel Dobner, Barbara Schlick und Kurt Moll teil und war 2011 Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes. Schon während seiner Studienzeit sammelte Sang Ywoon Park Opernerfahrungen in Seoul, Kassel und Aachen u.a. als Giuseppe in "La Traviata" von G. Verdi und als Aeneas in "Dido und Aeneas" von H. Purcell. Als Konzertsänger war Sang Ywoon Park bereits in verschiedenen deutschen Städten zu hören - sowohl in Oratorien als auch mit Solo-Liederabenden ("Winterreise" und "Die schöne Müllerin" von F. Schubert und "Dichterliebe" und "Lenaulieder" von R. Schumann).