Dienstag, der 23. Oktober 2007


 


Gelungenes Zusammenspiel


Stefanie Bloch und Ulrike Lausberg präsentierten Werke barocker Komponisten


Brillierten an ihren Instrumenten: Ulrike Lausberg (Orgel) und Stefanie Bloch (Oboe).    Foto: RosenthalLIPPSTADT   „Oboe und Orgel sind eine ideale Kombination für ein Konzert in einer Kirche“, findet Stefanie Bloch. Wahrlich war ihr Spiel an der Oboe im Zusammenwirken mit Organistin Ulrike Lausberg ein einmaliges Klangerlebnis. Für ihren Auftritt im Rahmen der „Musik in St. Joseph“ hatten die beiden Münsteraner Musikerinnen Originalkompositionen und Bearbeitungen barocker Komponisten zusammengestellt, darunter Stücke von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi.Stefanie Bloch, die an den Musikhochschulen Detmold und Düsseldorf studiert hat, und Ulrike Lausberg, die Musik und Latein an der Universität Münster studierte und seit 1982 Organistin an der evangelischen Stadtkirche in Tecklenburg ist, spielen seit 2000 regelmäßig miteinander.
Ihr erstes Konzert in der Pfarrkirche St. Joseph nutzten die beiden Künstlerinnen auch, um die Werke des norwegischen Komponisten Edvard Grieg besonders zu würdigen. Eine Konzertreise durch Norwegen und Schweden im Jahr 2004 hatte die beiden Musikerinnen dazu bewogen, Stücke von Grieg mit in ihr Repertoire aufzunehmen. Aus Anlass seines 100. Todestag widmeten sie ihm in ihrem Konzert in St. Joseph einen eigenen Block.
Stücke wie „Sechs Volkslieder“ oder „Abend im Hochgebirge“ wirkten durch die tolle Akustik und die Atmosphäre in dem wunderschönen Gotteshaus im neo-romanischen Stil besonders beeindruckend.
„Das Zusammenspiel von Orgel und Oboe war perfekt. Die Klangentfaltung bei den ruhigeren Sätzen der Oboe war aber besonders faszinierend“, fand Harduin Boeven, künstlerischer Leiter der Konzertreihen in St. Nicolai und St. Joseph.
Eine gelungene Zusammenstellung an Stücken ließ die Zuhörer in einen wunderbaren Fluss von Musik eintauchen. „Die norwegische Stimmung wurde sehr gut wiedergegeben“, umschrieb Konzert-Besucherin Christiane Theilig ihr ganz persönliches Empfinden. „Bei manchen Stücken hatte man sogar das Gefühl, Wasser plätschern zu hören“. Nach gut einer Stunde bedankte sich das Publikum bei den beiden Musikerinnen mit lang andauerndem Applaus im Stehen.


juro

 


Quelle: http://www.DerPatriot.de/index.php?content=lokal_artikel&ID=Pr-294109&RESSORT=KULTUR


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